Zähne putzen bei Hunden – aber bitte richtig!

Ein gesunder Hund hat weiße Zähne, Freude am Kauen und Spielen mit Beißspielzeugen und frisst nach Herzenslust auch harte Futtermittel. Der Kauspaß spielt für Hunde eine sehr wichtige Rolle – dieser geht aber verloren, wenn die Zähne schlecht werden. Deswegen ist die Zahngesundheit der Tiere zu erhalten, solange dies möglich ist. Die regelmäßige Zahnpflege ist daher sehr ernst zu nehmen. Schlechte Zähne schränken Hunde mehr als nur beim Fressen ein; oftmals sind die Tiere nicht zuletzt wegen unerkannter oder zu wenig ernst genommener Zahnerkrankungen mangelernährt, leiden still wegen unbehandelter Zahnschmerzen und erkranken zusehends auch körperlich. Das Zähne putzen beim Hund sollte ein regelmäßiger Ritus sein, der dem Tier Spaß macht, was aber dazu dient, dem Hund bis ins hohe Alter gesunde Zähne zu erhalten.

Längst fand in der Tierhaltung ein Umdenken statt – die Gesundheit der Tiere wird wichtig genommen, man investiert deutlich mehr Geld in die Haltung und auch die medizinische Versorgung eines Hundes. Die Zeiten, in denen Haustiere gesundheitlich ihrem Schicksal – dem sicheren qualvollen natürlichen oder Euthanasie-Tod – überlassen wurden, sind Gott sei Dank in der Regel vorbei. Man geht zum Impfen, zu Vorsorge Untersuchungen und lässt auch die Zähne der Tiere behandeln. Was eine einzige Zahnsteinentfernung beim Hund kostet, weiß man als Hundehalter nur zu gut. Dieses Geld kann viel besser in (zahn-)gesunde Ernährung, Zahnpflegeprodukte und Co. investiert werden. Die regelmäßige, richtige Zahnpflege bringt übrigens auch einen Kontrolleffekt mit sich; Früherkennung ist zum Beispiel bei Karies sehr wichtig, ebenso entdecken Herrchen und Frauchen beschädigte, etwa beim Spielen abgebrochene Zähne und entzündetes Zahnfleisch beziehungsweise eitrige Abszesse im Mundraum und können dagegen vorgehen.

Zahnschmerzen erkennen

Auch bei regelmäßiger Zahnpflege kann es zu Zahnproblemen kommen; wie auch der Mensch ist kein Hund davor gefeit. Frisst ein Vierbeiner schlecht, der sonst mit Appetit heiter seine Mahlzeiten verspeist, ist dies schon ein deutliches Zeichen. Bleiben härtere Futterbestandteile liegen, kann dies ebenfalls auf ein akutes Zahnproblem hinweisen. Eindeutiger wird es schon bei üblem Mundgeruch, der allerdings auch andere Ursachen, zum Beispiel Magenprobleme, als Ursache haben kann. Eitergeruch lässt sich klar erkennen; hier gibt es nur den Weg zum Tierarzt, um entsprechende Diagnostik, Medikamentierung und Behandlung in optimaler weise zu erhalten. Hunde mit (entzündlich bedingten) Zahnschmerzen haben gerne einmal höheres Fieber und zeigen ein geschwollenes Auge – etwa wenn eine Zahnwurzel von einem Abszess gepeinigt ist.

Bei der Ernährung  auch auf Zahngesundheit achten!

Mindestens genauso wichtig, wie die Zahnpflege und deren Regelmäßigkeit ist auch die gesunde Ernährung des Hundes. Sicher schmecken dem Liebling allerlei Dinge, die man ihm auch von Herzen gönnen würde – doch tut man seinem Schatz damit meist nichts Gutes. Speisereste mit Salz und anderen Gewürzen greifen die Zähne an und schmerzen in eventuellen winzigen Löchern in den Zähnen. Gutes Hundefutter, auch Leckerlis, sind durchweg zuckerfrei und sollen auch als Kau-Anreiz dienen. Nur Nassfutter zu füttern, ist also keine so gute Alternative – wobei wirklich gut zusammengesetzte Nassfutter gar nicht „so“ schlecht sind, wie der allgemeine Ruf. Als besondere Belohnung dienen Büffelhaut-Produkte, einer von vielen Ernährungstipps für Zahngesundheit ist eine größenabhängig variable Fütterung von Hüttenkäse alle paar Tage.

Im Welpenalter mit dem Zähneputzen beginnen – warum?

Hunde haben Milchzähne, die bekanntlich noch einmal ausfallen, bevor das endgültige Gebiss wächst. Dennoch sollten Hundehalter, wenn Sie schon die Möglichkeit haben, bereits vom Einzug an auch mit der Zahnpflege beim Hund beginnen. Dies hat mehrere Gründe. So gewöhnt sich das Tier an das Ritual, lernt die Zahnbürste (elektrisch oder mechanisch) als vertrautes Instrument kennen, die Zahncreme als vielleicht sogar willkommene Abwechslung im Geschmack, das zusätzliche Lob und die Aufmerksamkeit beim Zähneputzen zu schätzen. Für oft übermütige und unerfahrene Welpen ist die Kontrolle beim Zähneputzen auch wichtig, um Verletzungen (durch Spielen, Beißen an ungeeigneten Gegenständen usw.) zu entdecken. Wer seinem Hund die Zahnpflege als geliebtes Ritual beibringt, hat auf dem Weg zur Zahngesundheit bis ins hohe Alter schon ein gutes Stück Arbeit geleistet und wird selten bis nie  Probleme beim Untersuchen beziehungsweise Behandeln der Zähne haben.

Vorbeugen gegen Zahnverlust

Man muss die Hundezähne richtig und regelmäßig putzen, um die Natur zu unterstützen und dem Zahnverlust vorzubeugen. Als Hilfsmittel dient, was dem Hund gefällt: Ein Fingerling, eine mechanische oder eine elektrische (Ultraschall-) Zahnbürste  – das alles kommt in Frage. Zunächst muss der Hund das Arbeitsmittel samt Zahncreme beschnuppern und auch ablecken dürfen. Nach dem Anheben der Lefzen wird geputzt, wie beim Menschen, nämlich von rot nach weiß und von hinten nach vorne. Futterreste werden mit kreisenden Putzbewegungen entfernt, Zahnbelag somit abgebürstet. Dabei wird auf Schäden und Zahnstein an den Zähnen und gerötete Stellen am Zahnfleisch kontrolliert. Wer eine für Hunde geeignete Zahncreme verwendet, muss nicht nachspülen. Nun noch eine Portion Lob – und alles ist gut. Mindestens einmal, eher aber 2 – 3 Mal die Woche sollte in jedem Fall geputzt werden; bei akuten Problemen auch täglich!

Zahncreme für den Hund

Je größer das Interesse der Hundehalter an der Zahngesundheit ihrer Hunde wurde, umso mehr Produkte kamen auch auf den Markt. Vom Putzen mit Schlemmkreide über die Verwendung von Schüssler Salzen, enzymhaltigen Zahncremes und sonstigen Ideengibt es heute eine Menge Auswahl in den Online Pet Shops und Zoohandlungen. Zahncremes für Hunde sollen in allen Belangen auf die Tiere und ihr Zahnwerk abgestimmt sein, aber natürlich auch ansonsten körperlich verträglich sein. Leberwurstgeschmack hilft ungemein, ist aber eher ein Gimmick, als unbedingt nötig. Abhilfe gegen hundetypischen (nicht krankheitsbedingten!) Mundgeruch ist ebenfalls Zweck der Aktion Zähneputzen beim Hund. Nicht verträglich für Hunde ist jede Form menschlicher Zahnkosmetik – weder Zahnpasta, noch Spülungen oder ähnliches darf hier verwendet werden. Inhaltsstoffe, wie Tonerde und Kieselsäure greifen den Schutzmantel der Zähne nicht an und reinigen sanft, aber wirksam. Der Zahnschmelz bleibt erhalten, das Zahnfleisch wird gepflegt und bleibt rosig durchblutet. Auch Wirkstoffe aus der reinen Natur gehören in die Hundezahncreme: Kurkuma kräftigt das Gebiss, Kokosöl wirkt gegen Mundgeruch, die Enzyme aus der Papaya lösen Zahnbelag und damit auch Verfärbungen.

 

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