Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands ab 59 €

Tag des Bürohundes – Praxistipps für einen glücklichen Hund im Büro

In Zeiten von Homeoffice, Remote Work und allerhand flexiblen Arbeitszeitmodellen gibt es immer mehr Arbeitgeber, die damit werben, dass Hunde im Büro erlaubt sind. Eine tolle Entwicklung! Auch im Hause LILA LOVES IT dürfen Hunde selbstverständlich mit zur Arbeit genommen werden. Das Ergebnis: Mittlerweile besteht unser Bürorudel aus zehn Hunden! Wir sind also nicht nur Experten für die optimale Fellpflege von Hunden und nachhaltiges Hundefutter. Durch unseren Arbeitsalltag haben wir auch jede Menge Tipps für einen entspannten Büroalltag mit Hund.
Inhalt

Gute Gründe für Hund auf der Arbeit – Stress lass nach 

Es spricht viel dafür, den Hund mit zur Arbeit zu nehmen. Die drei wichtigsten Argumente für Hunde im Büro: 

  • Hunde sind hoch soziale Lebewesen. Es ist ihr Bedürfnis, ihr Leben mit ihrer Familie, also ihrem Rudel, zu verbringen. Wird dieses Grundbedürfnis dauerhaft nicht befriedigt, geraten Hunde in Stress, und dies kann neben zerstörten Möbeln auch ernsthafte gesundheitliche Folgen haben.  
  • Hunde im Büro können einen messbaren Beitrag zur Gesundheit von Mitarbeitenden leisten. Wissenschaftliche Studien belegen, dass durch die Anwesenheit von Hunden Arbeitsanforderungen weniger stressig erlebt werden. Dies deutet darauf hin, dass Bürohunde beispielsweise das Risiko für Burnout reduzieren können.  
  • Bürohunde verbessern Teamwork und Produktivität. Studien zeigen auch, dass Hunde gut für den Zusammenhalt von Teammitgliedern sind, weil sie das Wir-Gefühl stärken. Wird Zusammenarbeit positiv wahrgenommen und nicht als Stress, steigert dies nicht nur die allgemeine Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz, sondern auch die Produktivität.

Hund und Arbeit – Hunde sind soziale Lebewesen 

Es ist sehr sinnvoll und wichtig zu trainieren, dass unser Hund ohne uns zu Hause bleiben kann. Jedoch sollte ein Hund niemals einen ganzen Arbeitstag allein gelassen werden. Wenn wir uns einen Hund ins Leben holen wollen, müssen wir uns ganz zwingend ehrlich die Frage beantworten: Was mache ich mit meinem Hund, wenn ich Vollzeit arbeite? Wir Menschen tragen die Verantwortung für das Wohlergehen unserer Haustiere. Ganz abgesehen von Arbeitsrecht und individuellen Unternehmensregelungen: Nicht jeder Beruf, nicht jeder Arbeitsplatz ist mit Hunden kompatibel. Und umgekehrt ist nicht jeder Hund so anpassungsfähig, dass er mit zur Arbeit genommen werden kann. Wie in den USA gibt es auch in Deutschland immer mehr professionelle Dogsitter, Dogwalker und Hundetagesstätten. Wer überlegt, einen solchen Service in Anspruch zu nehmen, sollte sich sehr früh über freie Plätze, die spezifischen Konditionen und natürlich auch Kosten informieren. Intakte Rüden oder läufige Hündinnen werden zum Beispiel von vielen Anbietern abgelehnt. Gerade in Großstädten kann außerdem die monatliche Rate mehrere Hundert Euro betragen – eine Summe, die bei einem hundgerechten Angebot durchaus angebracht ist, die sich aber nur wenige wirklich leisten können. Kurz: Da Hunde durch die Trennung von ihren Bezugsmenschen leiden, freuen sich die meisten Hunde, wenn sie ihre Menschen zur Arbeit ins Büro begleiten können.  

Bürohunde – Tipps für ein glückliches Miteinander von Kollege Mensch und Kollege Hund 

Grundsätzlich muss mit Vorgesetzen und Kolleg*innen abgesprochen werden, ob der eigene Hund mit ins Büro gebracht werden darf. Das Einverständnis aller ist die Voraussetzung dafür, dass der Arbeitsalltag von Hunden nicht beeinträchtigt und sogar bereichert wird. Bei LILA LOVES IT haben sich folgende Hacks bewährt, um das Büro hundetauglich zu machen:  

Rückzugsorte schaffen

Egal ob Transportbox, Pouf oder eine weiche Decke unterm Schreibtisch: Jeder Hund benötigt einen eigenen Platz, an dem er sich in Ruhe zurückziehen kann. Natürlich gibt es sehr soziale Hunde, die liebend gerne mit anderen Hunden spielen und kuscheln und alle Menschen toll finden. Andere sind schnell reizüberflutet und reagieren dann mit aggressivem Verhalten. Ein eigener Platz an einem geschützten Ort gibt Hunden Sicherheit – und Sicherheit ist die Voraussetzung für Entspannung, Ruhe und ungestörtes Arbeiten. 

Babygitter

Babygitter in den Bürotüren sind unentbehrlich für ein entspanntes Arbeiten. Im Gegensatz zu geschlossenen Türen vermitteln sie eine offene Arbeitsatmosphäre. Hunde können im Bürozimmer ihres Menschen frei herumlaufen, aber nicht durch das gesamte Büro und schon gar nicht aus dem Büro hinaus. Babygitter sind eine Sicherheitsmaßnahme, die verhindert, dass Hunde aufeinandertreffen, die sich nicht mögen.

Beschäftigung

Auch wenn Hunde eigentlich den Großteil des Tages ruhen oder gar schlafen, wenn wir konzentriert arbeiten müssen, kann ihnen auch ganz schön langweilig werden. Knabbern von Kausnacks oder Nagen an Filzspielzeug oder Kauhölzern sind optimaler Zeitvertreib für Bürohunde. Kauen macht Hunden Spaß und Kauen entspannt. Wichtig: Wenn in einem Großraumbüro mehre Hunde ihren Platz haben, müssen wir Menschen dafür sorgen, dass es nicht zu Streit um Spielzeug und Kausnacks kommt! 

Training

Wie bei all den seltsamen Dingen, die wir Menschen von unseren Hunden verlangen, gilt: Je besser und früher die Vorbereitung, desto einfacher für alle. Ein gezieltes Hundetraining hilft dabei, Hunde auf die speziellen Anforderungen des Büroalltags vorzubereiten. Dazu gehören zum Beispiel Decken- beziehungsweise Ruhetraining, Begegnungstraining mit anderen Hunden oder die Gewöhnung an bestimmte Geräusche. Und wir Menschen müssen lernen, die Körpersprache unseres Hundes zu lesen. Damit wir schnell auf seine Bedürfnisse eingehen können. 

Social Walks

Wenn ein neuer Hund ins Büro kommt, müssen wir damit rechnen, dass die etablierten Bürohunde das als einen Angriff auf ihr Revier betrachten und der Neuankömmling nicht sofort willkommen geheißen wird. Hier hilft es, sich erst einmal außerhalb des Büros auf neutralem Grund zum Beschnüffeln zu treffen. Und wenn zwei Hunde sich absolut nicht mögen – kommt in den besten Familien vor – dann empfiehlt es sich, innerhalb des Büros verschiedene Gassi-Gruppen zu bilden.