Tränende Augen beim Hund – ist das gefährlich?

Tränende Augen beim Hund – ist das gefährlich?

Hundebesitzer kämpfen mit mancher sensibler Körperstelle bei Ihrem Liebling – neben den Ohren sind auch die Augen zum Beispiel empfindliche Sinnesorgane. Tränende Augen sind nun nicht zwangsläufig ein Hinweis auf eine ernste Erkrankung, doch darf das Thema auch nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Die Haut rund um das Auge ist empfindsam und kann sich entzünden, zum Beispiel wenn verklebtes Fell die Luft abhält. Je nachdem, ob es sich um Tränenflüssigkeit oder eitrigen Ausfluss handelt, ist mehr oder weniger Handlungsbedarf gegeben. Vermehrte Produktion normaler Tränen kann diverse Ursachen haben, die unter Umständen selbst zu bekämpfen sind – eitrige Absonderungen allerdings sollte man ernst nehmen und mit dem Hund baldmöglichst zum Tierarzt gehen.

Mein Hund weint – aber warum?

Schwarze Spuren, vor allem am inneren Augenwinkel, bilden sich, wenn ein Hund unter vermehrter Tränenflüssigkeitsproduktion leidet. Dies ist von Rasse zu Rasse verschieden, kann aber auch zeitweise Ursachen haben. So, wie es Hunderassen gibt, die verstärkt sabbern, ist von anderen das tränende Auge als Eigenschaft bekannt – man denke an den Yorkshire Terrier.  Zeigt sich die „Symptomatik“ eher plötzlich bei einem Hund, der bisher nie tränende Augen hatte, muss dies aber nicht gleich eine schlimme Ursache haben. Eine Reizung durch einen Fremdkörper im Auge könnte zugrundeliegen. Staub oder Pollen, ein Haar – natürlich aber auch Dornen, Splitter und andere Dinge landen im Auge oder in der Nickhaut. Dann weist zunächst verstärkter Tränenfluss darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Schnell verklebt durch die Flüssigkeit das Fell rund um das Auge. Wird hier nicht ausreichend gereinigt, könnte es zu luftundurchlässigen Fellverklebungen kommen, unter denen sich die Haut entzündet. Deswegen ist ein sanfter Augenreiniger eigentlich etwas, das immer im Haustier-Haushalt vorhanden sein sollte.

Handelt es sich um einen kleineren, harmlosen Fremdkörper, reibt dieser trotzdem im Auge, auch wenn das Organ oder vielmehr die Hornhaut selbst nicht – wie etwa durch einen Splitter oder eine Dorne – direkt verletzt ist. Je nachdem, wie schlimm die Reizung ausfällt, kann es auch bei diesen eher alltäglichen Geschehnissen dazu kommen, dass das Auge des Hundes etwas geschlossen ist – er blinzelt sie aus einem tränenfeuchten Auge an. Bei gutem Zureden können Tierhalter selbst nachsehen, ob sie diesen Störenfried nicht entfernen können. Sanftes Wischen, etwa mit einem weichen, eventuell feuchten Tuch, reicht hier schon aus – falls das Hindernis nicht eben durch die Tränenproduktion selbst heraus gespült wird. Ist der Fremdkörper entfernt, wird die Flüssigkeitsproduktion schnell nachlassen. Gereinigt wird, bis das Auge außenherum wieder trocken ist – und alles ist bald wieder gut. Ist allerdings bei der Überprüfung des Auges zu erkennen, dass etwas im Auge steckt oder schaffen Sie es nicht, den Fremdkörper zu entfernen, muss natürlich der Tierarztbesuch erfolgen. Nach dessen Behandlung sind Sie allerdings wieder selbst für die Reinigung der Augenpartie verantwortlich.

Auch eine Bindehautentzündung, verursacht beispielsweise durch Zugluft (Schnuppern aus geöffnetem Autofenster!) oder Bakterien kann vermehrte Tränenproduktion hervorrufen. Auch hier ist der Tierarzt zu konsultieren, muss aber vom Besitzer unterstützend durch Reinigen der Augen mitgeholfen werden. Manchmal rollt sich bei Hunden auch das Augenlid ein; man spricht dann medizinisch von einem „Entropium“. Weitere Gründe für vermehrten Tränenfluss können aber auch allergische Reaktionen sein; diese äußern sich auf diverse Weisen und eine davon kann, muss aber nicht die Augen betreffen. Ein verstopfter oder verkümmerter Tränen-Nasenkanal (bei manchen Rassen leider durch die Zucht bedingt) liegt dem Phänomen leider auch gar nicht selten zugrunde. Ob eine laufende Nase und die immer weinenden Augen zu der gewünschten Hunderasse gehören, erfährt man vor der Anschaffung eines Hundes beim Züchter oder im Internet beziehungsweise in Fachliteratur und beim Arzt.

Ohne Seife und Chemie die Augen reinigen

Sehr wichtig ist es, das richtige Mittel für die Augenpflege beim Hund zu benutzen. So kommen „richtige“ Seifen, vor allem aber menschliche Kosmetikprodukte schon aufgrund ihres pH-Wertes nicht in Frage. Allein die Tatsache, dass ein Hund sich eine Prozedur, die ihn in den Augen brennt, wohl kaum ein zweites Mal gern mit sich machen lassen dürfte, sollte schon ein Grund sein, warum man hier nicht einfach den Waschlappen mit Shampoo oder Seife benutzen darf. Abgesehen davon möchte man dem vierbeinigen Schatz ja unnötige Schmerzen ersparen. Je eher und regelmäßiger die Augenpartie gereinigt wird, umso weniger aufreibend ist die Angelegenheit – das schont die Nerven beim Hund und beim Halter. Chemie, also Tenside und andere künstliche Erzeugnisse müssen nicht sein, da es ja natürliche Produkte, wie etwa Meersalz, Aloe Vera und weitere gibt, die die sanfte Reinigung und wohltuende Pflege ermöglichen. So sieht der Hund gepflegt aus, fühlt sich wohl und läuft keine Gefahr, durch verklebte Augenpartien aufgrund erhöhten Tränenflusses Hautirritationen zu erleiden.

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